Presse & Berichte

Oliver Höfinghoff – Piraten

Ein Recht auf Stadt für alle (die es sich leisten können)

Von Oliver Höfinghoff

Gestern abend (29.02.12) lud ein Bündnis aus verschiedenen Mietergruppen zum “Mietenpolitischen Dialog“. Bei diesem Bündnis handelt es sich um Mieterinnen und Mieter, die akut geräumt, verdrängt, entmietet werden sollen. Außer mir waren als Politiker noch Katrin Schmidberger (B90/Grüne) und die ehemalige Gesundheitssenatorin Kathrin Lompscher (LINKE) dabei. Die Koalitionsfraktionen blieben dieser Veranstaltung fern, was mir recht armselig erschien. (mehr…)

Halina Wawzyniak – Die Linke.

Ein Recht auf Stadt für Alle

Von Halina Wawzyniak

Unter dem Titel: “Mietenwahnsinn ohne Ende” luden gestern Mieterinnen und Mieter die Politik ins Abgeordnetenhaus ein, um der Politik zu erklären was falsch läuft. Schade fand ich, dass außer den eingeladenen Abgeordneten aus dem Abgeordnetenhaus keine weiteren Abgeordneten anwesend waren, insbesondere sich außer mir kein einzige/r weitere/r Berliner Bundestagsabgeordnete/r sehen ließ. (mehr…)

taz

Das Recht auf Stadt

Beim „Mietenpolitischen Dialog“ im Abgeordnetenhaus kam es zu hitzigen Debatten.
Von Moritz Wichmann

„Es ist ernst, die Verdrängung läuft“, hebt die Moderatorin an. Raum 304 im Abgeordnetenhaus ist überfüllt, über hundert Mieter sind zum „Mietenpolitischen Dialog“ am Mittwochabend gekommen. In der Stadt brennt es mietenpolitisch an allen Ecken und Enden, das zeigen die Beispiele von Mieterhöhung und Verdrängung, die ein Bündnis von Initiativen im November als „Mietenpolitisches Dossier“ veröffentlicht hatte.
(mehr…)

motz

Angst vor Wohnungsverlust

Berlin ist wieder in Bewegung: Stadtteil- und Mieterinitiativen fordem ‚Ein Recht auf Stadt füt alle‘
Von Christian Linde

->Als PDF öffnen<-

MieterEcho

Keine hundert Tage Schonfrist

Der neue Senat ist in Sachen Mietenpolitik gefordert.
Interview mit zwei Mieter/innen, die am mietenpolitischen Dossier mitgewirkt haben

Mit einem „mietenpolitischen Dossier“ wendet sich ein Bündnis von Mieter/innen an die Öffentlichkeit und an den neuen Berliner Senat. An dessen Reaktion soll sich zeigen, wie groß die Bereitschaft der neuen Koalition ist, sich ernsthaft mit der Wohnungs- und Mietenproblematik zu beschäftigen. Im folgenden Interview erläutern Mieter/innen* aus zwei der im Dossier vorgestellten Initiativen die Idee ihrer Publikation.

MieterEcho:  Wie entstand das unter dem Titel „Ein Recht auf Stadt für alle“ im November 2011 erschienene Dossier?
Mieter/innen: Am Anfang stand die Frage, wie wir das Mietenthema auch über die Wahlen hinaus in der öffentlichen Diskussion halten können. Außerdem möchten wir mit unserem Papier erreichen, dass sich Mieter/innen auch als solche in die öffentliche Debatte einbringen. Die im Dossier dargestellten Beispiele aus verschiedenen Häusern und Kiezen zeigen Probleme auf, von denen sehr viele Mieter/innen betroffen sind.
(mehr…)

MieterEcho

Mietenstopp als vertrauensbildende Maßnahme

Mit einem mietenpolitischen Dossier fordern Initiativen aus ganz Berlin den künftigen Senat zum Handeln auf.
Von Jutta Blume

Anlässlich der Koalitionsgespräche zum Thema Stadtentwicklung waren am 8. November etwa 50 Mieter/innen ins Rote Rathaus gekommen, um der Dringlichkeit der Mietenproblematik in der Stadt Ausdruck zu verleihen. Sie überreichten den Vertretern der Fraktionen ein 28-seitiges Dossier mit dem Titel „Ein Recht auf Stadt für alle“. Darin werden zum einen Problemfälle beschrieben, zum anderen aber auch konkrete Forderungen an eine künftige Mietenpolitik gestellt. Ein inhaltliches Gespräch kam bei der Übergabe nicht zustande. „Wir müssen erst einmal darüber reden können, damit wir Ihnen Ergebnisse präsentieren können“, erklärte der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion Christian Gäbler. Die Geduld der Mieter/innen ist allerdings begrenzt. „Wer ein „weiter so“ der Wohnungs- und Stadtpolitik zulässt, riskiert eine Welle zivilen Ungehorsams“, heißt es in dem Dossier.
(mehr…)

junge Welt

Keine Schonfrist für neuen Senat

Berlin: Mietergruppen kündigen »Welle des zivilen Ungehorsams« an.
Von Christian Linde

Überraschenden Besuch bekamen am Dienstag in Berlin die Verhandlungsdelegationen von SPD und CDU, die sich im Roten Rathaus zu Koalitionsverhandlungen trafen. Auf der Tagesordnung stand diesmal unter anderem das Thema Mieten- und Wohnungspolitik des zukünftigen Senates. Während sich die oppositionellen Grünen derzeit vor allem mit sich selbst beschäftigen und die parlamentarischen Neulinge von der Piratenpartei bisher lediglich bemängeln, daß die Koalitionsverhandlungen nicht öffentlich stattfinden, wollten neun Mieter- und Stadtteilinitiativen ein wenig Action in die harmonisch vor sich hin dümpelnden Koalitionsgespräche bringen.In einem Dossier, das SPD und CDU übergeben wurde, mahnen die Gruppen an, daß nach zehn Jahren neoliberaler Wohnungs- und Mietenpolitik der im September abgewählten»rot-roten« Regierung eine deutliche Kurskorrektur erforderlich sei. (mehr…)




http://blogsport.de